Oktober 04, 2012

30 Tage, 30 Bücher | 1. Das Buch, das ich gerade lese

Ich habe diese schöne Aktion gerade auf dem Blog von Kaugummiqueen entdeckt und mich spontan dazu entschieden, einfach mal mitzumachen. Die Aufgabe besteht darin, an 30 Tagen eines Monats eine spezielle Buchfrage zu beantworten. In's Leben gerufen wurde die Aktion übrigens von Pusteblume.

Ich fange gleich heute schon einmal mit der ersten Frage an.

1. Das Buch, das ich gerade lese


Schweden, Anfang 20. Jahrhundert: Die junge mittellose Hanna muss als älteste von fünf Geschwistern ihr Heimatland verlassen und kommt in die portugiesische Kolonie Mocambique. Sie wird dort ein Vermögen erben, ein Bordell leiten und einige Jahre später spurlos wieder verschwinden. Auf der Grundlage weniger überlieferter Dokumente hat Bestsellerautor Henning Mankell einen spannenden, farbenprächtigen Roman über eine außergewöhnliche Frau geschrieben, die ihren eigenen Weg zwischen den weißen Rassisten und der schwarzen Bevölkerung in Afrika finden muss.


Robert, der ihm bei Spaziergängen in der betreffenden Gegend bereits mehrfach aufgefallen war, setzte sich plötzlich, ohne dass er es hätte verhindern können, zu ihm und fing ein harmloses Gespräch an über das Sommerwetter, die Schönheit des Lichts über dem Fluss… Keine drei Minuten dauerte das, dann kam der Satz, mit dem Robert, der Ältere, Erfahrene, das dürftige Gewebe seiner Tarnung zerriss. »Wissen deine Eltern, dass du schwul bist?«, hatte er gefragt, und »Nein« hatte Nikos gesagt, noch bevor er -

Auf den ersten Blick umkreisen die sieben Erzählungen mehr oder weniger alltägliche Situationen: Ein Bekannter kommt zum Tee, eine Familie sieht sich ein Hochzeitsvideo an, ein Enkel stattet seiner verstorbenen Großmutter einen letzten Besuch ab, zwei Verliebte schlendern durch die Stadt. Doch ein "Detail" verrückt die Perspektive und lässt die Situation für die Akteure auf den zweiten Blick zu einem mitunter komplizierten Drahtseilakt werden: Sie sind schwul.

Ich lese momentan diese 2 Bücher. Mit "Erinnerung an einen schmutzigen Engel" bin ich bald fertig und "Slalom" habe ich gestern erst angefangen.

"Erinnerung an einen schmutzigen Engel" behandelt schwierige und unangenehme Themen wie Rassismus, Sklaverei und Rassentrennung, außerdem Prostitution, Einsamkeit und auch die Frage nach dem Sinn des Lebens. Hauptfigur ist eine junge Schwedin namens Hanna, die trotz ihres jungen Alters bereits Witwe ist. Die Geschichte spielt 1905 in Mosambik, Afrika.

In "Slalom" geht es, auf den ersten Blick, um kurze Geschichten aus dem alltäglichen Leben. Auf den zweiten Blick erfährt man die Probleme und Schwierigkeiten von schwulen Männern, die Anfeindungen und Probleme ihres Umfelds erfahren müssen, aber auch ihren ganz persönlichen, inneren Kampf, den sie mit ihrer sexuellen Orientierung austragen müssen.

Kommentare:

  1. Ich bin auch gerade an dem Mankell Buch. Wie findest du es? Bin mir nicht so sicher ob mir das Buch wirklich gefällt...

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  2. Ich habe auch so meine Schwierigkeiten mit dem Buch, weil die Sprache sehr nüchtern und distanziert ist und ich gern ein Buch lese, wo auch die Sprache etwas emotionaler ist. Ich weiß auch noch gar nicht wie und ob ich das Buch bewerten kann.

    Was gefällt dir an dem Buch nicht?

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