Oktober 14, 2012

30 Tage, 30 Bücher | 11. Ein Buch, bei dem ich weinen musste

Heute geht es weiter mit Aufgabe 11.

11. Ein Buch, bei dem ich weinen musste


Souad ist siebzehn Jahre alt, als ihre Familie sie zum Tode verurteilt. Weil sie schwanger wurde, hat sie die Familienehre beschmutzt – was im Westjordanland einen >>Ehrenmord<< rechtfertigt. Ihr Schwager vollstreckt das Urteil – und verbrennt sie bei lebendigem Leib. Doch Souad kann kann schwer verletzt fliehen.
Wie durch ein Wunder hat Souad den heimtückischen Ehrenmordanschlag überlebt. Nun legt sie Zeugnis ab – im Gedenken an die zahllosen Mädchen und Frauen, die nicht soviel Glück hatten wie sie. Und um die Weltöffentlichkeit auf dieses grausame, archaische Gesetz hinzuweisen!

So weit ich mich erinnern kann, gab es bisher noch kein Buch bei dem ich weinen musste. Geschockt, traurig und nachdenklich schon, aber richtig weinen musste ich bisher noch nicht. Ich hab mich für "Bei lebendigem Leib" entschieden, weil es eines der ersten Bücher war, das mich wirklich berührt und schockiert hat. Was Souad in ihrem Buch schildert, ist wirklich krass. Man mag es kaum glauben, was für grausame Dinge auf der Welt passieren und was in anderen Ländern und Religionen alles als "normal" angesehen wird.

30 Tage, 30 Bücher ist eine Aktion von Pusteblume.

P.S.: Ich habe mir eine fette Erkältung eingefangen, weshalb ich momentan keine großartigen Beiträge verfassen kann. Ich hoffe, in den nächsten Tagen geht’s mir wieder besser.

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