August 21, 2013

Creep


Inhalt

Als Kate nachts auf die nächste U-Bahn wartet, merkt sie plötzlich, dass sie eingenickt und ganz allein auf dem Bahnsteig ist. Der letzte Zug ist abgefahren, alle Ausgänge sind vergittert, die Rolltreppen außer Betrieb. Da fährt doch noch ein Zug in den Bahnhof ein. Erst herrscht Stille. Dann hört sie dumpfe Schritte und ein schweres Atmen. Ihrem Instinkt folgend springt sie auf die Gleise und rennt – rennt so schnell und so weit wie sie nur kann. Doch für Kate und einige Menschen, die sie auf ihrer Flucht treffen wird, hat der Alptraum eben erst begonnen... (© DVD Beschreibung)

Persönliche Meinung

"Creep" fängt vielversprechend an, entwickelt sich dann aber zu einem der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe. Während der 85 Minuten Laufzeit, darf man Franka Potente dabei zusehen wie sie laut schreiend und weinend durch die Gegend läuft. Die Idee von "Creep" ist nicht neu, aber das muss nicht zwangsläufig was schlechtes sein. In diesem Fall allerdings schon. Einen U-Bahn-Tunnel als Schauplatz für einen Horrorfilm zu benutzen, finde ich eine gute Idee. Jeder hat sich wohl schon einmal gefragt, was da nachts so vorsich geht.

Mit dem Creep hat man allerdings eine mehr als lächerliche Figur geschaffen, die außer merkwürdige, vogelartige Laute nichts von sich geben kann. Was der Creep genau ist, ein verunstalteter Mensch oder doch ein nichtmenschlisches Wesen, erfährt man nicht. Auch nicht warum der Creep in der Kanalisation wohnt und warum er die Menschen fängt und tötet.

Leichte Spannung kommt nach dem Anfang erst wieder kurz vor Schluss auf, doch dann wird auch noch der letzte Rest durch das äußerst lächerlich und unglaubwürdige Finale zunichte gemacht. Kate bringt den Creep eigenhändig um, wo sie zuvor noch Todesängste bei seinem bloßen Anblick ausgestanden hat. Und vorher ist es natürlich niemandem je gelungen den Creep zur Strecke zu bringen. Na klar...

Horrorfilme müssen nicht zwangsläufig intelligent und psychologisch ausgeklügelt sein, aber spannend und unterhaltend sollten sie schon sein. Und Filme wie "The Ring" u.ä. zeigen, dass dies durchaus möglich ist. "Creep" besitzt allerdings nichts dergleichen. Weder Spannung noch Unterhaltung noch eine gute Story.

Bewertung





Deutscher Titel: Creep
Originaltitel: Creep
Originalsprache: Englisch
Erschienen: 2004
Laufzeit: 85 Minuten
Darsteller: Franka Potente, Ken Campbell, Paul Rattray, Kelly Scott, Vas Blackwood
Regisseur: Christopher Smith
Genre: Horror
FSK: ab 16 Jahren



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